Saisonstart für unsere Asse

 

Die ersten Rennen sind Geschichte und unsere UNIQA Skifamilie darf  auf erfreuliche Ergebnisse zurückblicken! Nachdem Bernadette Schild den Riesentorlauf in Sölden  mit einem 21. Platz beendete, folgte im finnischen Levi bereits der erste große Coup für die Blauhelm-Familie.

Das Rennwochenende in Finnland startete mit dem Slalom der Damen. Ursprünglich kein gutes Pflaster für Bernadette Schild, war ihr bestes Ergebnis hier ein 17. Platz aus dem Jahr 2010. Auch heuer war die Saalbacherin nach dem ersten Durchgang nicht zufrieden: Sie hatte als 12. knapp eine Sekunde Rückstand auf die Halbzeitführende Mikaela Shiffrin. „Ich war zornig und aufgebracht nach dem ersten Durchgang. Es ist so bitter, wenn man fast eine Sekunde verliert, aber es hat auch gezeigt, dass ich im Steilen nach wie vor sehr schnell bin“, sagte die 28-Jährige über den ersten Lauf. Im zweiten Teil des Rennens konnte Berni dann vor allem im Steilen überzeugen und ihre hervorragenden Qualitäten ausspielen. Sie machte Rang für Rang gut und kam dem Podest immer näher. Erst UNIQA Slowakei-Kollegin Petra Vlhovà konnte sie vom Platz an der Sonne verdrängen – und die war immerhin Halbzeitdritte. Als dann Frieda Hansdotter (SWE) hinter Schild blieb, war der erste Podestplatz der Saison besiegelt. Nicht einmal die Favoritin und spätere Siegerin Mikaela Shiffrin kam im zweiten Durchgang an die Laufbestzeit von Berni heran – das lässt auf weitere spannende Rennen hoffen!

Im Herren-Slalom von Levi boten die ÖSV-Techniker eine mannschaftlich geschlossene Leistung und es klassierten sich gleich vier Österreicher unter den Top 10. Einer von ihnen war Marco Schwarz, der bei seinem ersten Saisonstart auf den 10. Platz fuhr.

Mit den ersten Rennen der Speed-Herren in Lake Louise stieg auch Matthias Mayer in die neue Saison mit ein. Die Abfahrt am Samstag beendete er auf dem 8. Rang, am darauffolgenden Tag im Super-G war es sogar der 6. Platz. Dennoch haderte der Afritzer noch ein wenig mit seinem Material und kleinen Abstimmungsproblemen. Diese sollten aber schnell beseitigt werden, denn schon am Freitag geht es in Beaver Creek weiter für unsere Speed-Fahrer in Rot-Weiß-Rot.

Während die Herren Lake Louise zu ihrer Bühne machten, fegten die Technik-Damen in Killington wieder über den weißen Teppich und lieferten sich einen tollen Wettkampf. Als Halbzeit-Zweite fuhr Bernadette Schild im zweiten Lauf nicht aktiv genug, um den Podestplatz zu verteidigen. Mit ihrem tollen 4. Platz erreichte sie dennoch ein weiteres Top-Ergebnis im zweiten Saisonslalom. 

Nach den Technikerinnen steigen kommendes Wochenende auch die Speed-Ladies in den Weltcup ein. Wir warten gespannt auf die ersten Auftritte von „Miss Downhill“ Christine Scheyer und Youngster Nadine Fest bei den Speed-Bewerben der Damen in Lake Louise.